In unserem einigen Europa ist es erforderlich, dass der Mensch seine Heimatsprache beibehält. Ohne sie wird er orientierungslos und ängstigt sich in einem so großen Europa, in dem er sich nur schwer wiederfindet.

 

Das wissen auch die Politiker und daher hat der Europarat am 05.11.1992 die “Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen” beschlossen. Sie soll uns helfen, unsere plattdeutsche Sprache und Kultur zu erhalten.

 

Das Land Schleswig-Holstein hat daher am 20.03.1998 die plattdeutsche Sprache in die Landesverfassung aufgenommen; seit dem 02.12.2014 steht in Artikel 13 Abs. 2: „Das Land schützt und fördert die Pflege der niederdeutschen Sprache.“

 

Bereits im Jahre 1993 hat das Land zwei “Zentren für Niederdeutsch”, also Plattdeutsch-Zentren, eingerichtet; eines in Ratzeburg für den Landesteil Holstein und eines für unseren Landesteil Schleswig in Leck.

 

Wir als Förderverein helfen mit Ideen und mit Geld bei der Arbeit des Zentrums in Leck.
Darum bitten wir Sie/euch, liebe Leute, werden Sie/werdet Mitglieder im Förderverein.
Der Beitrag kostet für eine Einzelperson 31,00 €/Jahr.


Für Kreise, Ämter oder Gemeinden beträgt er 52,00 €; höhere Beträge sind uns willkommen.

 

Und daran soll gearbeitet werden:

  • Unsere plattdeutsche Sprache und Kultur in Vereinen, im Theater und in der Literatur soll gepflegt werden.
  • In Kindergärten und Schulen soll auch Plattdeutsch gelehrt und gelebt werden.
  • In der Lehrerausbildung muss an Hochschulen auch Plattdeutsch angeboten werden.
  • In den Medien (Fernsehen, Radio, Zeitungen) muss mehr Plattdeutsch zu sehen, zu hören und zu lesen sein.
  • In den Ämtern sowie bei anderen Behörden und Institutionen soll man auch plattdeutsch sprechen können.
  • Wir wollen den Menschen deutlich machen, dass sie ein Stück Heimat und sich selbst aufgeben, wenn sie die plattdeutsche Sprache einfach vergessen.

 

 

 

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28.04.2017

"Dat grote P" geiht 2017 an de Scheersbarg

28.04.2017 Klock 15:00