Niederdeutsch ist festgeschrieben in der Landesverfassung von Schleswig-Holstein. Seit 1999 will die Europäische Charta für Regional- oder Minderheitensprachen die sprachkulturelle Vielfalt in Europa aufrechterhalten. Schleswig-Holstein ist ein Mehrsprachenland und hat das Gesetz gezeichnet. Der Handlungsplan Sprachenpolitik (2015) der Landesregierung soll sicherstellen, dass auch in den kommenden Jahren Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit in unserer Gesellschaft dauerhaft verankert bleiben. Jeder soll seine Chartasprache im Alltag nutzen können. Das bedeutet

 

  • Niederdeutsch vom Kindergarten bis zur Universität,
  • Niederdeutsch in Behörden und in der Verwaltung und
  • Niederdeutsch in den Medien.


Das Plattdeutsche Zentrum (ZfN) in Leck ist heute über 20 Jahre alt. Zu finden ist das Zentrum im ehemaligen Leiterhaus der Nordsee Akademie. Das Zentrum soll die niederdeutsche Sprache und Kultur aktiv fördern.

 

2015 Landeshaus

Konferenz "Handlungsplan Bildung" in Leck 2013


Das bedeutet Beratung, Unterstützung, Koordination und Information von Personen und Gruppen, die sich mit der Förderung des Niederdeutschen beschäftigen. Gemeint sind Schulen, KiTas, Einzelpersonen, Vereine, Medien und andere Institutionen…, die dann Weiterbildung, Aktionen und Projekte planen und durchführen wollen.


Zu den Aufgaben des Zentrums für Niederdeutsch gehören eine angemessene Öffentlichkeitsarbeit und Internet-Präsentation. Wichtiger Baustein ist dann auch ein überregionales Netzwerk, insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Niederdeutsch im Landesteil Holstein.

 

 

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